Dienstag, 30. September 2014

"manchmal liest man ein buch, und es erfüllt einen mit diesem seltsamen missionstrieb, und du bist überzeugt, dass die kaputte welt nur geheilt werden kann, wenn alle menschen dieser erde dieses eine buch gelesen haben. und dann gibt es bücher über die du mit niemandem reden willst, weil das buch so besonders und kostbar und so persönlich für dich ist, dass darüber zu reden sich wie verrat anfühlt."

- das schicksal ist ein mieser verräter

























john green hat mir mit "das schicksal ist ein mieser verräter" die augen geöffnet.
er schafft es eine zu tränen rührende und tief traurige geschichte charmant und witzig zu erzählen, ohne dabei etwas zu beschönigen. es geht um liebe und ums sterben. ohne kitsch oder schnickschnack. john greens ehrlichkeit ist schonungslos, sie berührt und macht sprachlos. beim lesen bringt er mich zum lachen, zum weinen und zum nachdenken. seite für seite überrollen mich meine gefühle. und nachdem ich die letzten zeilen gelesen habe, würde ich am liebsten wieder von vorne anfangen. es ist eine geschichte von der man weiß, dass sie einem am ende das herz bricht. aber trotz all der traurigkeit ist es das lebensbejahendste buch, das ich je gelesen habe.
und im prinzip ist es hier wie mit dem leben selbst: es ist brutal und doch gleichzeitig wunderschön.

Kommentare:

  1. perfekte beschreibung! stimme dir in jeder hinsicht zu :) finde es sehr schade, dass viele dieses buch nur als "eine weitere offensichtliche krebsgeschichte" sehen

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    1. oh wie schön, dass du es genauso siehst :)) freut mich!! es ist total schade, dass viele es gar nicht erst in erwägung ziehen zu lesen, weil es "vorhersehbar" ist und eben um krebs geht. schade!

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