Dienstag, 26. Mai 2015



es geht los.
kopflos stürze ich mich in mein abenteuer.
in unser abenteuer.
hand in hand rennen wir los.
halten uns fest, lassen uns treiben.
der weg ist das ziel.
die freiheit unser ständiger begleiter.
wir atmen sie, schmecken sie, spüren sie.
nie war die welt bunter, aufregender.
man möchte platzen vor glück.
ich schaue dich an.
deine augen sind voll zuversicht.
in diesem moment siehst du so zufrieden aus.
gott, ich will dich umarmen, nie wieder loslassen.
ich sauge alles auf.
unsere leben. gemeinsam zweisam, niemals einsam.
ciao alltag, bis nächste woche.


Donnerstag, 21. Mai 2015


frühlingserwachen.
soviel schönheit, soviele farben, soviel leben.
verträumt und beschwipst laufe ich los.
taumel über blumenwiesen.
die kindliche zuversicht fest im herzen.
naiv?
vielleicht.
ich tanze, ich lache, ich fühle.
weg von pflichten, zwängen und borniertheit.
und vor allem weg von sorgen.
das besonders perfide an ihnen ist nämlich, dass sie sich vermehren, je mehr man sie an sich ranlässt. sie fressen sich durch dein herz & rauben dir jede kraft.
energie, die wir brauchen.
denn sie macht das leben zum leben und nicht nur zur existenz.





l i t t l e g i r l i n b l o o m.

Montag, 18. Mai 2015

have i gone mad?


„aber ich möchte nicht unter verrückte kommen,“ meinte alice.
„oh, das kannst du wohl kaum verhindern“, sagte die grinsekatze:
„wir sind hier nämlich alle verrückt. ich bin verrückt. du bist verrückt.“
„woher willst du wissen, dass ich verrückt bin?“, erkundigte sich alice.
„wenn du es nicht wärest“, stellte die grinsekatze fest, „dann wärest du nicht hier.“

- lewis carroll



Montag, 11. Mai 2015

obacht!



dort oben schmieden sie pläne.
träume, wünsche, hoffnungen - sorgfältig verpackt.
allzeit bereit zum aufbruch.
die gefahr bei solch einer höhe besteht jedoch darin, herab zu blicken.
denn vor größenwahn ist ja bekanntlich niemand gefeit.

Dienstag, 5. Mai 2015

vom suchen und finden



alle menschen sind auf der suche.
auf der suche nach dem sinn, auf der suche nach sich selbst.
sich selbst zu finden, zu verwirklichen -  es gilt als das  große ziel.
es klingt nach erleuchtung, nach erfüllung.
doch ist das wahr?
sich zu finden, bedeutet anzukommen, zu rasten.
doch folgt daraus nicht ein leerlauf? ein zustand der stagnation? das gefühl von dumpfheit? sollte nicht der prozess der suche das bedeutendere ziel sein?
aufmerksam und feinfühlig durchs leben gehen. nicht aufzuhören. in bewegung zu bleiben. die augen offen halten. wer sucht, der findet, wer weiter sucht, der findet weiter, der findet mehr.
um es mal mit worten von hermann hesse abzuschließen: "wir verlangen, das leben müsse einen sinn haben - aber es hat nur ganz genau so viel sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind."



as we travel the universe

Freitag, 1. Mai 2015

raum um raum.


  1390 Tage, 31680 Stunden, 1900800 Minuten und 114048000 Sekunden.

danke hannover.

die zeit mit dir war kunterbunt, wegweisend, lustig, charmant, traurig, fantastisch, dramatisch, intensiv und  heiter. ich habe in dir ein zuhause gefunden. und ich komme wieder. versprochen.

doch zuerst muss ich weiter gehen. nein halt. alles kann, nichts muss. ich muss nicht. ich will. weil ich weiß, dass es richtig ist.

doch auch wenn das vermissen und die traurigkeit ein fader beigeschmack sind. zweifel bremsen mich nicht. sie sind sogar wichtig  für die selbstreflektion. mein handeln ist keine alltagslaune, sondern das resultat vieler gedanken.

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben."