Freitag, 27. März 2015

es ist was es ist.


was es ist

es ist unsinn
sagt die vernunft
es ist was es ist
sagt die liebe

es ist unglück
sagt die berechnung
es ist nichts als schmerz
sagt die angst
es ist aussichtslos
sagt die einsicht
es ist was es ist
sagt die liebe

es ist lächerlich
sagt der stolz
es ist leichtsinnig
sagt die vorsicht
es ist unmöglich
sagt die erfahrung
es ist was es ist
sagt die liebe...

-erich fried 



tschüss angst, hallo liebe.
so schwer, so leicht.
es ist was es ist.
und es ist gut.

come with me my love. to the sea the sea of love.

Montag, 23. März 2015

...



























was ist richtig? was ist falsch?
ist das eine frage von werten oder treffe ich meine entscheidungen auf grund von prinzipien?
sind meine vorstellungen von richtig und falsch wandelbar?
oder bin ich so festgefahren in meinen handlungen, dass jede veränderung an längst verschlossenen toren klopft?



ich bin stark.
ein echtes powermädchen.
immer gut drauf, immer optimistisch.
so kennt man mich.
was ich anfange, ziehe ich auch durch.
immer bestrebt alles richtig zu machen, vernünftig zu sein.

doch ist ein vernunftgeleitetes leben leben? 

und ist die entscheidung für ein wertesystem ein akt der freiheit oder doch eher eine beschränkung eigener handlungen?
die freiheit sich die umstände seines seins selbst gestalten zu können, sollte doch eigentlich keine grenzen schaffen. oder?
doch vielleicht halten mich auch viel mehr die gedanken gefangen, darüber nachzudenken was richtig, was falsch ist, was frei sein oder gefangenschaft eigentlich bedeuten...

Mittwoch, 18. März 2015



es ist traurig.
die schönheit der meisten dinge ist oft erst im nachhinein wirklich fühlbar.
momente, die einem den atem rauben - meist gar nicht zu realisieren.
wie in zeitraffer huschen sie an einem vorbei.
so schnell, dass mich fassungslosigkeit und unglauben überkommen.
ist dies gerade wirklich passiert?
benommen bleibe ich zurück. gefangen in sehnlicher nostalgie.
doch so viel sehnsucht diese augenblicke in unser leben bringen, so viel magie ensteht auch. fantasie & wirklichkeit - eine symbiose. unmöglichlich voneinander zu trennen.
was bleibt ist der zauber.
ein zauber jenseits von zeit.
denn wenn eines sicher ist, dann, dass zeit der magie und dem glück grundsätzlich im wege steht. ebenso der liebe.
zeit schafft grenzen.
erst wenn wir diese barriere überwinden, sind wir frei.
grenzenlos.

Dienstag, 17. März 2015


 

"liebe ist das kind der freiheit, niemals das der beherrschung."

 - erich fromm

 

 

Montag, 9. März 2015




sie blickte mich an. ihre dunklen augen waren starr auf mich gerichtet.
ich fühlte mich schutzlos. ausgeliefert.
es war, als würde sie alles von mir wissen.
meine ängste, meine gefühle, meine geheimnisse.
nervösität stieg in mir auf.
verlegen drehte ich den kopf weg.
ein versuch zu entkommen.  ein versuch mein innerstes zu schützen.
"es ist zeit dich zu entscheiden, jana.", begann sie. "entscheid dich für eine flasche. mach auf und trink sie aus." obwohl ich meinen blick abgewandt hatte, spürte ich, wie sie mich mit ihren augen durchbohrte. "du willst dir alles offen halten, reißt zu viele verschiedene flaschen auf und probierst einen schluck...in der hoffnung die andere würde besser schmecken, als die davor. doch dies ist ein irrtum. bleib bei der flasche, für die du dich entschieden hast. lass keinen schluck, keinen millimeter zurück. egal wie er schmeckt. sauer, süß, bitter..."
ich erschrak. alba hatte mich erwischt und genau das ausgesprochen, was ich schon lange verdrängte.
dann stand sie auf, packte ihr handtuch in ihre badetasche und ging.
nachdenklich schaute ich ihr nach und tauchte meine füße ins kalte wasser.
abkühlung.
mir war unendlich heiß.
ich wusste, dass die hitze nichts mit den 30 grad in buenos aires zu tun hatte.