Donnerstag, 21. Juni 2012


wertschätzung. wie sehr sehnen wir uns danach? immer verlangen wir von allen menschen, dass er uns schätzt. und wenn wir denken, dass derjenige uns dieses gefühl nicht gibt, dann sagen wir uns "der hat uns nicht verdient.".
wie sehr machen wir uns davon abhängig, welches gefühl andere uns geben? was verlangen wir eigentlich? kann man uns eigentlich gerecht werden und macht das glücklich?
wieso wir nicht glücklich sind, sollten wir uns selbst fragen.
wir können es bestimmen. haben es in der hand.
und viel wichtiger: schätzen wir uns eigentlich selbst wert?
es ist doch das, was wir von anderen verlangen. vielleicht sollten wir bei uns selbst anfangen?

es ist nicht leicht. wir sind irrational und emotional ohne ende. aber wieso auch nicht? ich bin dankbar. dankbar für das gefühl von enttäuschung, für traurigkeit und für die sehnsucht. in dieser völlig verrückten welt kann man zutiefst dankbar dafür sein noch richtig etwas zu fühlen. nicht verroht zu sein.
etwas zuzulassen. an sich ranlassen.
nur das verschließen darf man nicht vergessen. man darf nicht daran zerbrechen.
wenn es reicht, dann reicht es nunmal. es gibt grenzen.
nicht jede darf überschritten werden.

lass mich nicht so lange warten.
irgendwann mach ich zu.


I feel far away from you. so what else is new?
 The moon is closer to the sun than I am to anyone.

Freitag, 15. Juni 2012

bleib hier.

ich kann es nicht verstehen.
ich dachte es wäre mehr. es wäre was großes, was tiefes, was unerschütterliches.
 etwas, dass hält. für immer.
du bist hier. überall. jeder zentimeter meines herzens bewahrt dich auf.
muss ich lernen loszulassen?
ich brauche erklärungen. ich will es doch einfach nur verstehen.
doch es kommt nichts. gestern nicht. heute nicht. und auch morgen nicht.
doch wie lange werde ich noch hoffen? wie lange werde ich daran festhalten? wie lange glauben? wie lange wird mich die sehnsucht quälen?
ich weiß nicht wie ich das schaffen soll.
die enttäuschung ist so groß. so schwer. ich kann sie kaum tragen. ich schaff es nur, weil ich glaube.
weil ich glaube, dass du bei mir bleibst. doch die traurige erkenntnis: du bist bereits gegangen.
warum hast du mich nicht mitgenommen?