Montag, 26. Januar 2015



berlin, tanz mit mir.
leichtfüßig, lachend, singend, glücklich.
entzückt von all den bunten impulsen, eindrücken, inspirationen.
ich fühl mich benebelt, schwerelos, unbefangen.
es gibt so viel unbekanntes, das auf mich wartet.
so fremd, so ungewiss, so aufregend.
ich lass mich fallen.
in die zukunft, in die liebe, in das leben.
das gefühl von lebendigkeit - einfach grenzenlos.
ich werde niemals aufhören zu tanzen.
mich selbst dann noch drehen, wenn mir schwindelig ist.
ich will das leben spüren.
in all seinen farben, schatten und formen.
jeder tag ein neuer tanz, ein teuer takt, ein neuer rythmus.



Montag, 19. Januar 2015

berauscht





ich fühl mich beschwipst.
beschwipst von lauter emotionen.
wie ein rausch.
ein rausch von aufregung, heiterkeit, angst und glückseligkeit.
mein herz klopft wie wild.
ich könnte platzen.
eine mischung aus furcht und vertrauen lassen mich fast explodieren.
ein abenteuer.
mein abenteuer.
so irreal, so aufregend, so unbezahlbar. so schön.
passiert das gerade wirklich?
ja, tut es.
bin ich bereit?
ja, bin ich.
was für ein unfassbar gutes gefühl.
der rausch der jugend.


Dienstag, 13. Januar 2015

realitätsprinzip

"die menschen lieben
das heißt die wirklichkeit hassen
wer lieben kann
der kann alles lieben
nur sie nicht

die wahrheit lieben ?
vielleicht.
erkennen kann lieben sein.
aber nicht die wirklichkeit:
die wirklichkeit ist nicht die wahrheit

was wäre das
für eine welt
wenn die wirklichkeit
diese wirklichkeit rund um uns
auch die wahrheit wäre ?

die welt vor dieser
wirklichkeit retten wollen.
die welt wie sie sein könnte lieben:
die wirklichkeit aberkennen "

- erich fried 

 

gedichte lesen
fühlen
denken
zugleich.

herz & kopf
eine symbiose.

zwischen verlieren & finden
irgendwo da.

Freitag, 9. Januar 2015


draußen tost der wind.
er drückt sich gegen die fenster.
es knirscht.
aus allen ritzen ertönt sein pfeifen.
er flüstert. klar und deutlich:
"ich hab dich."
bedrohlich. mächtig. gewaltig.
zerstörerisch.

die klarheit ein chaos.
verzweifelt beginne ich aufzuräumen.
die gedanken zu ordnen.
aussichtslos.
ich bekomme sie nicht zu fassen.

der wind hat mich.
er wütet und wirbelt die angst direkt in meine arme.
die langen finger von druck und erwartung legen sich um meinen hals:
"was willst du?"
dann drücken sie zu.


basement.

Dienstag, 6. Januar 2015

ein neues kapitel.



die seiten so weiß, so blank.
so leer, so unergründlich.
die vollkommene freiheit.
ungewissheit & kontrolle - zugleich.
welch aufregende komposition.
mutig und gleichzeitig zittrig tippe ich den ersten buchstaben. unsicherheit macht sich breit. ich frage mich: was möchte ich eigentlich? ich weiß es nicht. doch ich bin bereit es herauszufinden.