Sonntag, 27. März 2011



es gibt tage an denen man von der schönheit der natur absolut erschlagen wird. gerade jetzt im frühling, wenn die welt langsam wieder in farbe getaucht wird und die sonne alles in ein wundervoll goldenes licht hüllt. wenn die erste sanfte brise durch die haare streicht und die vögel langsam wieder zurückkommen  und ihr erstes gezwitscher in einem herzklopfen auslöst. wenn sich die blumen den weg durch die nun langsam lockere erde kämpfen und die luft herrlich frisch riecht.

schade ist, dass wir alle wissen, wie lieb und teuer uns die natur ist und trotzdem so schändlich mit ihr umgehen. und das schlimmste ist, dass uns das allen bewusst ist. wir wissen, dass wir sie zerstören und ihr schaden zufügen, wo sich die möglichkeit dazu ergibt.
 ich möchte nicht den moralapostel spielen, denn ich gehöre auch dazu, aber manchmal überkommt es mich, macht mich wütend. besonders jetzt, wo alle parteien uns versprechen, dass atomenergie ein ende finden wird. was für eine heuchlerei, denn rein zufällig befinden wir uns mitten im wahlkampf.


es erschüttert einen einfach nur, wenn man sich die folgen unseres verhaltens vor augen hält und endet in ohnmacht, da man im endeffekt auch nicht weiß, wie man was ändern kann.